Allergien sind heute komplexer denn je. Im Laufe der Zeit haben sich zahlreiche Allergieformen entwickelt. Die Zahl der betroffenen Allergiker nimmt stetig zu. Nicht selten kann der Hautarzt, trotzt Allergietest, keine genaue Diagnose stellen. Viele Allergieformen haben sich vermischt und sind immer schwerer zu heilen. Die Gefahr von Allergien lauert überall im Alltag. Ob nun in Lebensmitteln oder Bekleidung, überall lauern allergieauslösende Stoffe. Die meisten Allergiearten können sehr schmerzhaft sein und unangenehme Hautrötungen zur Folge haben. Andere Allergiearten verursachen starken Juckreiz oder gar Atemnot. Wurde die richtige Allergie diagnostiziert, gibt es Tabletten oder Hautcremes die Linderung verschaffen.

Eine der häufigsten Allergiearten - Heuschnupfen

Die Pollenallergie bzw. der Heuschnupfen, sind wohl die häufigsten Allergiearten. Spätestens im Frühjahr, wenn die ersten Gräser sprießen, beginnt für die Heuschnupfen geplagten Allergiker die Zeit des Leidens. Für jeden fünften Deutschen wird die warme Jahreszeit zur Qual. Diese Allergiearten beginnen meist mit tränenden Augen und zugeschwollener Nase. Besonders schlimm sind die Pollenzeiten von Sträuchern und Bäumen. Sind die ersten Pollen in der Luft, schwellen die Schleimhäute und das Atmen fällt schwer. Besonders für Kinder sind diese Allergiearten sehr schwer zu Händeln. Denn die Leistungsfähigkeit sinkt mit zunehmender Stärke der Allergie. Gerade bei diesen Allergiearten sollte jede Reaktion sehr ernst genommen werden. Schwere Erkrankungen wie Asthma können eine Folge dieser Erkrankung sein. Leider haben sich gerade bei dieser Form auch Kreuzallergien entwickelt. Wer schon mit Heuschnupfen geplagt ist, kann dann auch auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagieren. Abhilfe kann hier nur eine medikamentöse Behandlung schaffen.

Allergiearten die zu Hause lauern

Die Hausstaubmilbenallergie lauert uns sozusagen im Schlaf auf und gehört wohl zu den unangenehmsten Allergiearten. Wer sich abends zur wohlverdienten Ruhe begibt, ahnt häufig nichts von den mikroskopisch kleinen Mitbewohnern. Die Milben lauern zu tausenden im Inneren der Matratze. Allerdings entstehen diese Allergiearten nicht durch die Tiere selbst, sondern durch den Kot der Tiere. Nach Baum- und Blütenpollen, ist der Kot der Hausmilbe einer der häufigsten Allergieauslöser. Wer morgens mit geschwollene Nasenschleimhäuten oder einer juckenden, brennenden Nase aufwacht, könnte an einer dieser Allergiearten erkrankt sein. Mit der Zeit werden die Bronchen angegriffen und der Betreffende leidet unter Atemnot. Eine Diagnose wird durch Hauttests gestellt. In der Regel leiden die meisten Hausstaubmilbenallergiker im Herbst und Winter mehr unter diesen Allergieformen. Die Behandlung erfolgt hier mit Medikamenten oder einer Hyposensibilisierung. Gerade bei diesen Allergieformen könne einige vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Tägliches Lüften, keine Raumbefeuchter und das säubern der Matratzen sollten häufig vorgenommen werden.

Tiere als Allergieauslöser

Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass man bei einer Tierhaarallergie allergisch auf das Tier selbst reagiert. Zu diesen Allergieformen gehören allergische Reaktionen auf Haare, Talg, Schweiß der Tiere. Neben Hunden oder Katzen können Menschen auch auf Nagetiere, Pferde, Rinder und Vögeln. Bei diesen Allergieformen entstehen Beschwerden im Bereich der Nasenhöhlen und Atemwege. Wird die Krankheit nicht behandelt kann schweres Asthma entstehen. Neben einer eventuellen Immuntherapie helfen auch Medikamente.

Seltene Allergiearten

Eine der eher seltenen Allergiearten, ist die Insektengiftallergie. Zirka 3% aller Deutschen sind bei einem Insektenstich gefährdet. Der Betroffene sollte stets ein Notfallset mitführen, da es im Ernstfall schnell zu einer Bewusstlosigkeit oder gar zu einem Herzstillstand kommen kann. Andere bekannte Allergiearten sind die Nahrungsmittelallergie oder die Sonnenallergie. Alle diese Allergiearten solten frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden.